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Eine Studie der Messaging Anti-Abuse Working Group (MAAWG) legt nah, das viele Leute anscheinend immer noch nicht den Zusammenhang zwischen Infektionen Ihres Rechners und risikofreudigem Verhalten am Arbeitsplatz verstanden haben - und auch mal die Links in Spam-Mails anklicken. Die in Nordamerika und Westeuropa durchgeführte Studie belegt tatsächlich, das ein signifikanter Prozentsatz von Computernutzern sich des Risikos der Virenverbreitung durch E-Mails zwar bewusst (80 % der Nutzer) ist. Trotzdem wird millionenfach auf Spam-Mails reagiert.
"Die Verbraucher müssen endlich verstehen, das Sie am meisten erreichen, wenn sie die E-Mails als Junk markieren und Ihre E-Mailprogramme trainieren. Mit jeder Art von Gegenreaktion, ob die Leute die Links in Spams anklicken oder auf Spam-Mails antworten, setzen Sie sich einem unnötigen Risiko aus, das nur dazu führt, das der Spammer unter Umständen Ihren Rechner kapert um darüber noch mehr Spams zu versenden, Viren zu verbreiten oder Angriffe zu starten." sagt Michael O'Reirdan, Vorsitzender des MAAWG.
Die Studie ergab, das weniger als die Hälfte der Befragten bei sich selbst die Verantwortung sah, die Verbreitung von Viren zu stoppen. Letztlich glauben nur 36% das Sie überhaupt einen Virus per E-Mail bekommen könnten; 46% derer, die schonmal eine Spam-Mail geöffnet haben, taten dies vorsätzlich. Weiterhin zeigt die Studie, das die jüngeren Nutzer, also diejenigen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, deutlich risikofreudiger sind.
Weitere Informationen zur Studie der MAAWG finden Sie auf deren Website, auch die komplette Studie kann dort gelesen werden.
